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Hintergrund und Haltung

Was uns antreibt

Koordination in kleinen Unternehmen sieht selten aus wie im Lehrbuch. Sie entsteht zwischen Telefonaten, E-Mails und kurzen Absprachen im Vorbeigehen. Morivmorax wurde aus der Beobachtung heraus aufgebaut, dass dort viel Energie verloren geht, wo eigentlich Klarheit reichen würde.

Der Ausgangspunkt

Zu viele gute Ideen, zu wenig Struktur dazwischen

In vielen kleinen Unternehmen gibt es kein Problem mit Engagement. Es gibt eher ein Problem mit der Verteilung von Aufmerksamkeit. Wer koordiniert, springt zwischen Themen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, und trägt am Ende doch die Verantwortung dafür, dass nichts liegen bleibt.

Die Webinar-Reihe ist aus genau diesem Spannungsfeld entstanden: aus Gesprächen mit Menschen, die Projekte am Laufen halten, ohne dafür formell als Projektmanagement ausgebildet zu sein.

Trainer erklärt an einem Whiteboard ein einfaches Ablaufsystem für Projektkoordination

Unsere Haltung

Ein System soll entlasten, nicht zusätzlich beschäftigen

Es gibt genug Werkzeuge, die versprechen, alles zu lösen, aber am Ende selbst zur Aufgabe werden. Wir gehen einen anderen Weg: Statt neue Software einzuführen, arbeiten wir mit dem, was in kleinen Unternehmen bereits vorhanden ist, und ordnen es neu. Eine Tabelle, ein gemeinsamer Kalender, eine klare Absprache reichen oft aus, wenn sie konsequent genutzt werden.

Diese Haltung zieht sich durch die gesamte Webinar-Reihe. Es geht nicht darum, möglichst viel zu verändern, sondern darum, das Wesentliche sichtbar zu machen.

Prinzipien, die uns leiten

Fünf Grundgedanken hinter jedem Modul

Sichtbarkeit vor Kontrolle

Wenn der Status einer Aufgabe jederzeit erkennbar ist, braucht es keine zusätzliche Nachfrage.

Einfachheit vor Vollständigkeit

Ein System, das niemand pflegt, hilft weniger als eines, das ein bisschen unvollständig, aber lebendig ist.

Verantwortung statt Zuständigkeit auf Papier

Eine Aufgabe braucht eine Person, die sie tatsächlich trägt, nicht nur formal zugewiesen bekommt.

Wiederholbarkeit vor Einzelaktion

Eine gute Lösung für heute nützt wenig, wenn sie nächste Woche wieder neu erfunden werden muss.

Austausch statt Frontalvortrag

Fragen sind Teil des Programms, nicht die Ausnahme

Jede Session lässt Raum für Situationen, die Teilnehmende selbst mitbringen. Häufig zeigt sich dabei, dass ähnliche Herausforderungen in unterschiedlichen Branchen auftauchen, von der Handwerksbetrieb-Koordination bis zur Projektsteuerung in einer kleinen Agentur.

Kleine Gruppe diskutiert an einem Tisch in einer Bibliothek über Projektunterlagen

Neugierig geworden?

Auf der nächsten Seite finden Sie eine Übersicht, was in der Webinar-Reihe konkret enthalten ist.

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